Wing Chun! Sommer 2006

by Daniela Fischer

Viel Ahnung was Wing Chun ist, hatte ich nicht als ich in Ibiza ankam. Die Form die Ninos Schüler trainierten, war mir vom zuschauen vertraut, genauso der berühmte Dummy.
Ich bin kein sportlicher Mensch, zumindest nicht, was eine Regelmäßigkeit an sportlichem Treiben betrifft.
Jedoch muss ich sagen, dass das nicht wirklich aufgefallen ist, denn ein Voraussetzung an körperlichem Training, gab es nicht, und die Form zu lernen und zu üben, gab mir nach kürzester Zeit, das Gefühl, mit meinem Körper arbeiten zu können.
Schwierig war das auch nicht, weil ständig jemand die Form am üben war, und so konnte ich immer zusehen wie das geht. Überhaupt Ninos Art zu unterrichten, gab mir immer das Gefühl, das man das einfach nur nachmachen muss. Was ich auch tat.
Als ich dann bemerkte dass sich sogar meine Muskeln nach und nach aufbauten, freute ich mich über diesen Nebeneffekt. Insgesamt habe ich 5 Wochen trainiert, und konnte danach einen bemerkenswerten Unterschied feststellen. Meine Kondition war viel besser, physische Arbeiten, waren ein Klacks, gegen vorher. Und ich fühlte mich einfach fit und energiegeladen.
Durch das viele Schnorcheln, was in diesem Jahr eine neue Leidenschaft von mir geworden ist, fühlte ich mich irgendwie immer in Bewegung. Ob es Training, oder Schnorcheln war, wir waren fast ausschließlich im Freien.
Dann kam noch dazu, dass die offene Feuerstelle im Garten, so richtig in Aktion kam. Und zwar mit Paella- Kochen und Sardinen grillen.
Übrigens, der Garten, ein einladender Swimmingpool, verführte uns täglich, mehrmals hineinzuspringen, und die ersten Schnupperstunden mit Taucherflaschen, gab es darin auch.
Chillen in der Hängematte oder unter einem Feigenbaum, gehörte natürlich auch dazu.
Die internationalen Schüler bereicherten die Küche, und so gab es oft Spezialitäten aus verschiedenen Ländern.
Salsakurse gab es auch, und samstägliches Salsa tanzen, am Strand. Cappueira Einführungen, oder Yoga, oder Tai Chi. Die Vielfältigkeit an Können in vielen Bereichen, die Ninos Schüler mitbrachten, bereicherten den Workshop. Eigentlich war es schon fast eine Akademie. Mit mehreren Richtungen von Kampfkünsten, Yoga, Cappueira, Tai Chi, etlichen Sprachen, Sessions der anwesenden Musikern, Kochkursen.
Ich habe sehr viel gelernt und mitgenommen, was mir auch jetzt ermöglicht, alleine zu trainieren. Und ich hab mich gleichzeitig erholt und das Gefühl gehabt ich mach Urlaub.
Ich kann es nur weiterempfehlen.


 

 

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